Der alte Fritz © Max - Fotolia.com
Heute vor 300 Jahren ist der Preußenprinz, Friedrich der Große, geboren. Der ehemalige König ist erst 1991 an seinen eigentlichen Ruheplatz überführt worden. Friedrich II. wollte, dass dies gen Mitternacht passiert und so ist es auch geschehen.
Der damals 14 Jahre alte Nachkomme des Alten Fritz erinnert sich nun an der Tag der Überführung. Der mittlerweile 21 Jährige Georg Friedrich, das Oberhaupt von Hohenzollern feiert am heutigen Tage den Geburtstag seines Großonkels, der ein markanter Herrscher gewesen ist.
Am kältesten Tag im Jahr wird der preußische Herrscher mit Kartoffeln gehuldigt. Die Kartoffel hat eine lange Tradition. Friedrich hatte zu seiner Zeit ein Gesetz erlassen, das alle Bürger dazu verpflichtete Kartoffeln zu essen. Er selbst hat nie welche gegessen. Neben den Kartoffeln wurden dem König weiße Nelken beigelegt. Diese sind ebenfalls ein klares Zeichen des Alten Fritz, ist doch die Farbe Weiß typisch preußisch.
An der diesjährigen Feier nehmen sowohl der Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit als auch der Chef der rot-roten Landesregierung von Brandenburg, Matthias Platzeck. Ebenfalls eingefunden haben sich die Friedrich-Verehrer und Königstreuen sowie auch einige Touristen.
Auch Bundespräsident Christian Wulff ist gekommen und spricht im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Er bezeichnet den preußischen König als Vorbild und Trugbild. Der König hatte die Künste gepriesen, war aber auch ein strenger Kriegsherr. Er war sowohl der sanfte Kunstliebhaber, konnte aber auch mit einer strengen Hand regieren.
Wowereit betonte auch die religiöse Toleranz des Königs. So steht auch der Geburtstag von Friedrich dem II. für die Anfangsjahre der Hauptstadt Berlin. Seit 775 Jahren besteht Berlin und soll in diesem Jahr den Schwerpunkt Migration erhalten.
Der König selbst hatte bereits zu seiner Zeit polarisiert. Das Bauchgefühl ging bei ihm oftmals über den Verstand.
